
Diejenigen, die schon länger in der deutschen Szene dabei sind, wissen, dass es zwischen den verschiedenen aktuellen Bewegungskünsten nicht immer glatt lief. Die Traceure und die Freerunner giften sich oft noch heute an, es gibt mehr Vorurteile gegen Tricker als mir lieb ist und Breaker und Splashdiver machen oft sowieso nur ihr eigenes Ding. Aber warum? Einige von uns haben sich gefragt, warum es denn solche Differenzen gibt. Vor allem bei Parkour und Freerunning sind die Unterschiede beim Training doch minimal, die gemeinsamkeiten überwiegen; Freie Wahl der Bewegungen, Überall anwendbar und es ist egal ob allein oder mit anderen. Es ist ein Zusammen sein.
Aus dieser Idee wurde FAM gegründet. Wir wollen die verschiedenen Bewegungskünste näher zueinander bringen, Leute verbinden, und zusammen zu einer starken Community heranwachsen. Der Verein ist rein Ehrenamtlich aufgebaut; kein einziges Mitglied kann und wird ihn für den eigenen Geldbeutel nutzen. Viel mehr soll der Verein uns alle Fördern; er ist die offizielle, vom Staat vorgesehene Form für Gruppierungen mit gleichen Interessen. Und diese Interessen teilen wir alle; Trainingsmöglichkeiten, Offizielle Anerkennung der Sportarten, Events und Aufklärung. Genau das hat sich der Verein zum Ziel gemacht. Das haben wir uns zum Ziel gemacht.
FAM-Jam
Das Debut des Vereins war die erste FAM-Jam in München. Die Teilnahme am 6 Stündigen Hallen-Training in den Hallen des Zentralen Hochschulsports war für alle Teilnehmer und Interessierte kostenlos; es wurden von Erfahrenen Workshops angeboten, an denen Anfänger lernten; und auch während dem Training wurde sich fleißig ausgetauscht, gelernt, Kontakte geknüpft, und Freunde gewonnen. Danach ging es in das Olympiabad, wo es zwei Stunden lang Freestyle-Turmspringen vom feinsten gab.
Abgerundet wurde der Abend in gemütlicher Athmosphäre in der ersten offiziellen Mitgliederversammlung. Es wurden viele Diskussionen über die Zukunft und den Aufbau des Vereins, unmittelbare Aufgaben und Ziele in weiter Ferne abgehalten und einige essentielle Abstimmungen gehalten. Aber auch das Zwerchfell kam nicht zu kurz.
Am nächsten Tag war dann noch ein Outdoor Training angesagt. Das schlechte Wetter konnte den Teilnehmern hierbei nicht den Spaß verderben; angefangen bei einer Flashmob Aktion am Hauptbahnhof München. Danach wurde noch einmal das Olympiabad aufgesucht, und damit war die Jam offiziell beendet.
Wir von Low Gravity fanden das Wochenende in München super und Unterstützen den Verein aktiv mit unserer Mithilfe. Projekte in Baden Württemberg werden folgen.
Genauso werden Videos folgen. Zurzeit gibt es noch eine Sammelaktion des Videomaterials; sobald das fertig ist wird produziert.

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